Tröge, Tränken, Näpfe
Die Suche nach diesen, in der Überschrift aufgezählten und unverzichtbaren Gebrauchsgütern versetzt uns aufgrund ihrer Vielfalt an Formen und Materialien doch in gewisse Entscheidungsnot. Die Auswahl an solche wird uns bei diesem Riesenangebot erst dann überzeugen, wenn wir den Wunsch einer aufwandlosen Reinigung voran stellen. Weitere Kriterien werden Stabilität und Haltbarkeit sein, ebenso die Frostbeständigkeit, die es zu berücksichtigen gilt. Immerhin sollen sie sich von der Zwergwachtel bis hin zunm Großgeflügel, die Truthüher eignen. Kräftig zubeißen können vor allem die Gänse, deren anfängliche Neugier und Knabberfreude an Zerbrechlichem manches auszuhalten hat. Auch die Hühner wenden viel Zeit auf, hartnäckig an Schwachstellen zu verweilen, bis sie demoliert sind.
Wohlüberlegt muss die Entscheidung bei der Anschaffung also durchdacht sein, auch ist - je nach Häufigkeit der täglichen Versorgung - das Fassungsvermögen darauf abzustimmen. Im Hinblick auf im Winter zu erwartende Minusgrade ist zu bedenken, inwieweit sich die in Frage kommenden Gefäße bei Verwendung eines Tränkenwärmers eignen.
Vorsicht ist beim Einsatz von Metallgefäßen geboten, wenn eine Medikamentenbehandlung über das Trinkwasser erfolgen soll. Das Angebot an Plastikerzeugnissen übertrifft alle anderen Produkte, sie sind preiswert, leicht zu transportieren und ebenso unproblematisch in der Handhabung. Mit dem Leerwerden verlieren sie allerdings an Gewicht und demzufolge an Standfestigkeit. Wo es in Tierbehausungen etwas eng zugeht, gilt es sie gegen Umwerfen entsprechend zu sichern.
Damit ist so fast alles genannt, was bei einer Anschaffung zu beachten wäre. Dabei bin ich der Meinung, dass es auf die künftige Handhabung dieser Gerätschaften ankommt. Je nach Standort und Positionierung von gleichgroßer Bedeutung ist das Aufstellen fern jeder direkten Sonnenbestrahlung, an einer schattigen Stelle also. Wenn das betroffene Umfeld vor allem die Hühnerartigen zum Staubbaden animiert, wird bei Höherstellung in Tierschulterhöhe die Verschmutzung des Inhaltes einigermaßen vermieden, zumindest gemindert.
Quelle: Geflügelzeitung
