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Smaragdente

Verfasst von admin am 29. Januar 2008 - 19:50.

0,1

1,0

 

Smaragdente

Zuchtidee

Relativ kleine, elegante Ente, die dem Betrachter durch ihren intensiven smaragdgrünen metallischen Glanz besticht.

Was ist zu fordern?

Gefordert ist eine längliche, allseits gut gerundete Körperform sowie ein mittelhoher Stand mit sichtbarem Fersengelenk. Grosser Wert ist auf stark grün glänzendes Gefieder zu legen.

Was ist abzulehnen?

Zu grosse oder tief stehende Tiere, aufgehellte Lauf - oder Schnabelfarbe, zu geringer oder unreiner Grünglanz, braune Gefiederfarbe.

Geschichtliches

 

Die Smaragdente stammt offenbar vom amerikanischen Kontinent. Genaueres ist unbekannt. Als Heimat sind Ostindien und Brasilien angegeben. Jedenfalls kam die Rasse 1850 aus Brasilien nach England. Sie wurde durch die Zoologische Gesellschaft zu London eingeführt. Dort wurde sie auf Kleinheit gezüchtet, die Zwergenhaftigkeit wollte man erhalten. Später gelangte die Smaragdente nach Deutschland, das genaue Jahr ist unbekannt. Fest steht, dass sie länger in Deutschland ist als die Cayugaente, die 1875 importiert wurde.

Form und Kennzeichen

Erpel

Gewicht: 1,2 kg                                           

Rumpf: Länglich, gut abgerundet, etwas angehoben getragen

Rücken: Nur leicht gewölbt, seitlich gut abgerundet

Brust: Gut gerundet, leicht angehoben

Bauch: Voll, gut gerundet, ohne Wamme

Kopf: Möglichst kurz, nur leicht gezogen, harmonische Wölbung, ohne hohe Stirn. Backen nicht sehr betont.

Schnabel: Kürzer als mittellang, nicht zu kräftig, leicht eingebogene Firstlinie. Beim Erpel sehr dunkelolivgrün mit einem grossen, von der Wurzel bis fast zur Spitze und meist bis an den Schnabelrand reichenden, sehr dunklen Sattelfleck bedeckt. Bei älteren Erpeln wird zur Schnabelspitze und am Schnabelrand die sehr dunkelolivgrüne Grundfarbe sichtbar. Die Bohne ist schwarz.                                                                                                                         
Auge: Dunkelbraun          

Hals: Verhältnismässig kurz, nicht zu dick, elegant geführt

Flügel: Verhältnismässig lang, fest anliegend.

Schwanz: Möglichst kurz, waagerecht getragen.

Schenkel: Mittellang, befiedert, vom Körpergefieder weitgehend verdeckt.

Läufe:  Mittellang, feinknochig, etwas hinter der Körpermitte knickend eingelenkt, so dunkel wie möglich, fast schwarz, mit dem Alter orangefarbig getönte Stellen bekommend. Fersengelenk deutlich sichtbar.

Ente

Gewicht: 0,9 kg

            Bruteiermindestgewicht  50 g

             Schalenfarbe der Eier :Bei Legebeginn sehr dunkelgrün,fastschwarz, nach und nach heller werdend.


Die Ente gleicht dem Erpel bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede. Ihr Schnabel ist schwarz, zur Spitze dunkelgrün bis dunkelgrau. Bohne schwarz.

Ringgrösse :Beide Geschlechte 11

Farbe und Zeichnung

Schwarz

Tiefes Schwarz mit rein smaragdgrünem Glanz.

Rassegeflügel - Tanja Meier Stand 15. Oktober 2011

 

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